Das lila Blütenmeer beginnt zu blühen. Alles rund um die Lavendelblüte findet ihr hier:
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Duftes Wissen

Wie kommt der Duft in die Luft

Das wichtigste Sinnesorgan zur Aufnahme ätherischer Öle ist zweifelsohne die Nase. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Duft in die Luft zu bekommen.
Die bekannteste und beliebteste Art ätherische Öle zu verwenden ist den Duft einzuatmen. Da die natürlichen Essenzen alle sehr individuell duften und unterschiedliche Eigenschaften haben, kann man sich nach Wunsch und Bedürfnis unterschiedliche Stimmungen in die eigenen vier Wände holen. Einige Öle sorgen für spritzige Frische und Energie, andere für Ruhe und wohltuende Gelassenheit, wieder andere schaffen eine besonders harmonische, sinnliche Atmosphäre. Aber wie gelangen die ätherischen Öle überhaupt in die Luft? Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

Raumbeduftung durch Wärme

Die altbewährte Duftlampe verdunstet Wasser und ätherisches Öl mithilfe von Wärme durch eine Kerze. Beliebt ist diese Lampe, weil sie keinen Strom benötigt und überall platziert werden kann, aber auch weil sie wegen des Kerzenscheins eine heimelige Stimmung schafft. Allerdings kann zu viel Hitze das ätherische Öl auch verbrennen, sodass die Qualität des Öls Schaden nimmt und das Öl unangenehm riecht. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, dass die Wasserschale der Lampe groß genug ist, damit das Öl nicht verbrennt. Eine gute Alternative zur Duftlampe ist ein Thermoduftstein, bei dem ein eingebautes Thermostat die Temperatur regelt, damit das Öl nicht zu heiß wird.

Raumbeduftung durch Duftstein

Duftsteine bestehen in der Regel aus porösem Ton. Dieses Material kann das ätherische Öl besonders gut aufnehmen und je nach Dosierung und Öl über einen bestimmten Zeitraum an die Luft abgeben. Da Duftsteine meistens klein sind, eignen sie sich besonders für unterwegs. Übergießt man den Stein nach Gebrauch mit heißem Wasser und lässt ihn trocknen, ist er wieder duftneutral und kann mit einer neuen Essenz beträufelt werden. Duftsteine sind perfekt für einen kleinen Bereich, allerdings beduften sie keinen ganzen Raum. Die Duftintensität kann gesteigert werden, wenn man den Stein zum Beispiel auf die warme Heizung oder den Ofen legt.

Raumdeduftung durch Ultraschallverneblung

Diese Geräte wandeln Wasser und ätherische Öle mithilfe von Ultraschall in Wasserdampf um. Diese Technik sorgt nicht nur für eine angenehme Beduftung, sondern zusätzlich für eine gute Befeuchtung der Raumluft. Das ist insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn überall geheizt wird, sehr wohltuend und gesundheitsfördernd. Ultraschallvernebler verteilen den Duft sehr zuverlässig und wirkungsvoll im Raum, sind einfach zu bedienen und optisch echte Schmuckstücke, die oft durch besondere Licht- und Farbspiele glänzen.

Raumbeduftung durch Ventilation

Bei dieser Art der Raumbeduftung wird das Öl auf spezielle Pads geträufelt und mithilfe von einem eingebauten Ventilator verwirbelt. Die Bedienung solcher Geräte ist meistens einfach und die Wirkung sehr gut. Geräte mit Ventilatoren eignen sich sowohl für den Arbeitsplatz, das Krankenzimmer als auch für Zuhause. Sie können aber auch gut mit auf Reisen genommen werden. Sofern man ähnliche Düfte verwendet, ist ein Pad mehrmals verwendbar. Möchte man allerdings einen völlig anderen Duft im Raum haben, empfiehlt es sich ein neues Pad zu benutzen.

Raumbeduftung durch Diffusiom

Ätherische Öle verdunsten schon allein dadurch, dass nur die Flasche geöffnet ist, da es sich um leicht flüchtige Essenzen handelt. Diese Tatsache kann man optimal nutzen, indem man unbehandelte, dünne Holzstäbchen in das Öl stellt. Die saugen sich mit dem Öl optimal voll und geben den Duft so in die Raumluft ab.