Duftes Wissen

Düfte in der Sauna

Wie ätherische Öle die positiven Effekte des Saunierens verstärken





Die Wirkung des Saunierens

Schon seit Jahrhunderten nutzt man die Vorteile der Aromatherapie in der Sauna. Während man früher duftende Heilkräuter an heißen Steinen verbrannte, verwendet man heute klassisch ätherische Öle für den Aufguss.

Saunieren ist weit verbreitet und bei Jung und Alt beliebt. Besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit gibt es für viele Menschen nichts Angenehmeres als in der Sauna („Sauna“ kommt aus dem Finnischen und bedeutet „Schwitzstube“) ordentlich zu schwitzen. Nicht ohne Grund, denn regelmäßige Saunagänge sind durchaus positiv für die körperliche, aber auch seelische Gesundheit und können beispielsweise entspannend, nervenstärkend, durchblutungsfördernd, atemwegsbefreiend, krampf- und schleimlösend oder stimmungsaufhellend wirken.

Durch den Wechsel von heißer Luft und eisiger Abkühlung im Tauchbecken, wird der Körper mit starken Reizen konfrontiert, die bewirken, dass der Stoffwechsel und alle Organsysteme auf Hochtouren laufen. Das Herz-Kreislaufsystem wird optimal trainiert und die Immunabwehr signifikant gestärkt. Durch die starke Schweißproduktion kommt es zu einem natürlichen Reinigungsprozess, bei dem sich der Körper von Giftstoffen und Abfallprodukten befreien kann. Insbesondere als vorbeugende Maßnahme gegen Infekte hat sich das Saunieren deshalb sehr bewährt.


Ätherische Öle in der Sauna

Zentrales Element und sicher Höhepunkt eines jeden Saunaganges sind die Aufgüsse, die mit verschiedenen Düften durchgeführt werden können. Dabei ist es sehr wichtig, ausschließlich 100 % naturreine ätherische Öle zu verwenden, da synthetische Duftstoffe unter anderem die Atemwege reizen und Übelkeit verursachen können. Die Verwendung von Bio- bzw. Demeter-zertifizierten Ölen in der Sauna ist sehr zu empfehlen, da die unterschiedlichen, therapeutischen Wirkungen der Essenzen durch die Hitze verstärkt und intensiviert werden. Dazu gibt man einige Tropfen ätherisches Öl (nie pur, sondern immer mit Wasser verdünnt, da hochentzündlich!) nach Wahl in den Saunakübel oder die Schöpfkelle und gießt das Ganze über die heißen Steine. Der aufsteigende heiße Dampf erhöht die Luftfeuchtigkeit, sodass man die Raumtemperatur subjektiv plötzlich als höher empfindet. Dadurch wird die Atmung noch tiefer, die Poren öffnen sich noch weiter und der Schweiß kann in Strömen fließen.

Die ätherischen Öle werden beim Saunieren automatisch durch die Nase und über die Haut aufgenommen. Je nach Wunsch oder Bedarf kann man ein Öl oder auch Ölmischungen für den Aufguss verwenden. Beliebt sind die ätherischen Öle von Eukalyptus, Lavendel, Zirbelkiefer, Fichtennadel, Zeder, Zypresse, Rosmarin, Pfefferminze oder Grapefruit. Alternativ kann man auch auf fertige Saunaessenzen zurückgreifen.

Aber natürlich kann man sich auch für jedes andere hochwertige Öl entscheiden. Bei der Dosierung gilt: Weniger ist mehr, denn ätherische Öle sind stark konzentrierte Essenzen, die niedrig dosiert und immer gut verdünnt verwendet werden sollten.

Achtung: Für Menschen mit akuten Infekten oder einigen Vorerkrankungen ist die Sauna tabu.

Tipps für den nächsten Saunagang


Peeling nach dem Saunagang

In der Sauna werden die Poren optimal geöffnet und die Haut tiefenrein sauber, ein Peeling im Anschluss an den Saunagang entfernt letzte abgestorbene Hautschüppchen und macht den Teint samtig glatt, zart und babyweich.

Meersalz-Hanföl-Peeling

Zutaten:
3 EL Meersalz
2 EL Hanföl

Zubereitung und Anwendung:
Das Hanföl mit dem Meersalz mischen und nach dem Saunieren auf die Haut auftragen, sanft einmassieren und gut abspülen. Danach die Haut nur abtupfen, damit das Hanföl optimal wirken kann.
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