Startklar für das neue Jahr:

Mit Yoga & Achtsamkeit die innere Mitte finden


„Sei im Wandel mit dir. Der Neuanfang ist keine einmalige Sache,
sondern ein kontinuierlicher Prozess.“


Der Jahreswechsel ist mehr als nur ein Kalenderdatum. Er ist eine Einladung, innezuhalten, das Vergangene zu reflektieren und sich bewusst auf das Kommende auszurichten. Wir starten dabei gern mit einer langen Liste an Vorsätzen und To-Do-Listen ins neue Jahr, statt uns folgende Fragen zu stellen:

Wie können wir dieses Jahr wirklich bei uns ankommen? Was wollen wir wirklich? Was tut uns gut und würde das Jahr zu einem echten Veränderungsprozess machen? Welche MUTausbrüche dürfen wir wagen?

Deine Yoga- und Achtsamkeitspraxis bietet dir hierfür einen wirksamen und nachhaltigen Weg. Etwas das nachklingt. Sie lehrt dich, nicht nur über die Zukunft nachzudenken und dabei in die Planung zu gehen, sondern auch den Prozess des Übergangs selbst zu spüren und mit neuen Energien zu füllen.

Was ist Achtsamkeit?
Deine Reise nach innen.


Achtsamkeit ist die Fähigkeit, den gegenwärtigen Moment bewusst und ohne Urteil wahrzunehmen. Es geht nicht darum, Gedanken zu unterdrücken oder Gefühle auszublenden, sondern sie als vorübergehende Kapazitäten zu betrachten, aus denen Neues wachsen kann, wenn du sie unbewertet annimmst.
Achtsamkeit wächst in dir. Sie kommt aus dir. Es umgibt dich. Es verbreitet sich. Es bedeutet Veränderungen auf vielen Ebenen.

„Die Matte ist deine Insel. Auf ihr zählt nur das, was jetzt in dir und um dich herum passiert.“

Durch dieses Verständnis kann jede Asana deiner Yogapraxis zu einer echten Möglichkeit des bei dir Ankommens sein. Es ist ein aktives Dabeisein, das uns von äußeren Reizen löst und uns auf das Hier und Jetzt konzentriert. Regelmäßige Praxis stärkt die neurale Plastizität, um auf Erfahrungen und Umweltreize zu reagieren, und fördert deine mentale Resilienz; eine essenzielle Fähigkeit für die Herausforderungen des neuen Jahres.

Yin Yoga

für einen bewussten Start ins neue Jahr


Der Jahreswechsel ist eine kraftvolle Zeit der Innenschau. Im Yin Yoga geht es darum, in die Stille zu finden und tiefere Schichten des Bindegewebes (Faszien, Bänder, Gelenke) zu erreichen. Du arbeitest mit deiner Schwerkraft und ziehst dir daraus deine Energie. Nimm dir Zeit, die Asanas zu halten und dich in sie hineinzusinken.

Halte deine Yin Yoga-Stellungen (Asanas) für den Anfang 2-3 Minuten; höre immer auf die Signale deines Körpers und nutze Hilfsmittel wie Blöcke oder Kissen, um dich zu unterstützen. Geh an deine Grenzen, aber nicht darüber hinaus.

„Wenn der Geist rast, kannst du immer zum Atem zurückkehren. Er ist dein stiller Begleiter.“


Anfang:

Ankommen in der Stille


Haltung:
Einfacher Schneidersitz oder sitzende Position deiner Wahl.

Ablauf:
Schließe deine Augen. Lege eine Hand auf dein Herz und eine auf deinen Bauch. Spüre deinen Atem und erlaube ihm, tiefer zu werden. Verbinde dich mit dem Gefühl des Ankommens auf deiner Matte und dem Loslassen des Tages.

TAOASIS Tipp:
Gib einen Tropfen Weihrauchöl auf die Handflächen und verreib es, bevor du die Hände auf dein Herz legst. Der Duft fördert die Erdung und innere Ruhe.

Haltung 1:

Schmetterling (Baddha Konasana)


Intention:
Das Alte loslassen, Hüften und inneren Oberschenkel öffnen.

Ablauf:
Setze dich auf deine Matte. Bringe die Fußsohlen aneinander und lasse die Knie zu den Seiten fallen. Beuge dich mit einem runden Rücken langsam nach vorne. Dein Nacken und Kopf dürfen entspannt hängen.

Physiologischer Fokus:
Hüften, Leisten, innerer Oberschenkel. Der Fokus auf diesen Bereich hilft, emotionale Lasten zu lösen, die wir oft in den Hüften speichern.

Haltung 2:

Drache (Dragon Pose)


Intention:

Mut und Stärke für den neuen Weg finden.

Ablauf:
Komme aus dem Schmetterling in den Vierfüßlerstand. Stelle den rechten Fuß neben deiner rechten Hand ab. Schiebe das linke Bein nach hinten. Du kannst die Hände auf Blöcke legen oder die Unterarme auf den Boden bringen. Halte die Hüften entspannt. Nach 3-5 Minuten die Seite wechseln.

Physiologischer Fokus:
Hüften, Leisten. Die Haltung aktiviert den Leber- und Gallenblasenmeridian, der in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) mit Planung, Vision und Entscheidungsfindung assoziiert wird.

Haltung 3:

Sphinx/Robbe (Sphinx/Seal Pose)


Intention:
Das Herz öffnen, Raum für neue Energie schaffen.

Ablauf:
Lege dich auf den Bauch. Richte dich auf die Unterarme auf (Sphinx) oder strecke die Arme durch (Robbe). Deine Schultern sind direkt über den Ellbogen, und du lässt den Bauch locker hängen.

Physiologischer Fokus:
Wirbelsäule, Bauchbereich. Diese sanfte Rückbeuge stimuliert die Nieren und die Blase, was mit Willenskraft und Loslassen verbunden ist.

Haltung 4:

Raupe (Pascimottanasana)


Intention:
Innere Einkehr und Reflexion.

Ablauf:
Setze dich auf deine Matte und strecke die Beine nach vorne aus. Beuge dich mit einem runden Rücken langsam nach vorne. Lasse den Kopf entspannt hängen. Nutze gerne ein Kissen unter den Knien oder dem Bauch für mehr Komfort.

Physiologischer Fokus:
Hintere Faszienkette, Wirbelsäule. Die Haltung ist ideal zur Beruhigung des Nervensystems und fördert die Introversion.

Haltung 5:

Liegender Twist
(Supta Matsyendrasana)


Intention:
Reinigung und Detox.

Ablauf:
Lege dich auf den Rücken. Ziehe dein rechtes Knie zur Brust und lasse es dann nach links zur Seite fallen. Dein Oberkörper bleibt auf dem Boden und dein Blick kann nach rechts gehen. Wechsle nach 3-5 Minuten die Seite.

Physiologischer Fokus:
Wirbelsäule, Rücken, innere Organe. Der Twist stimuliert die Verdauung und hilft, körperliche und mentale Toxine zu lösen.

Abschluss:

Shavasana (Savasana)


Intention:
Integration und Regeneration.

Ablauf:
Lege dich flach auf den Rücken, die Beine leicht geöffnet, die Arme neben dem Körper, Handflächen nach oben. Schließe die Augen und erlaube deinem Körper, alle Effekte der Praxis zu integrieren. Verweile hier für mindestens 5-10 Minuten.

TAOASIS Tipp:
Gib 1-2 Tropfen Lavendelöl auf ein Tuch und lege es auf deine Stirn, um die Entspannung zu vertiefen. Am Ende der Praxis komm langsam wieder zu Bewusstsein, spüre nach und trage das Gefühl der Klarheit und inneren Stille mit in das neue Jahr.

Praktische Anwendungen mit
ätherischen Ölen von TAOASIS


Ätherische Öle können deine Praxis von Yoga und Achtsamkeit wunderbar unterstützen. Die reinen, natürlichen Düfte wirken direkt auf das limbische System in unserem Gehirn, das für Emotionen und Erinnerungen zuständig ist. Durch die Verbindung mit den Düften schaffst du eine multisensorische Erfahrung, die das neue Jahr mit positiven Empfindungen verknüpft.

„Die Natur schenkt uns Düfte, die unsere Seele berühren. Sie sind feine Brücken zwischen der äußeren und inneren Welt.“



Drei Anwendungsmöglichkeiten für deinen
achtsamen Start ins neue Jahr:

Drei Anwendungsmöglichkeiten für deinen achtsamen Start ins neue Jahr:

1. Achtsamer Start in den Morgen:
Gebe vor deiner morgendlichen Yoga- oder Meditationspraxis 3-5 Tropfen Bergamottenöl oder Zitronenöl in einen Diffusor. Diese zitrischen Düfte wirken anregend, klären den Geist und fördern die Konzentration.

2. Beruhigende Abendpraxis:
Vor dem Schlafengehen oder einer sanften Yoga-Einheit zur Entspannung können Sie 1-2 Tropfen Lavendelöl oder Weihrauchöl auf deine Pulspunkte tupfen. Die beruhigenden Eigenschaften helfen dabei, den Tag loszulassen und zur Ruhe zu kommen.

3. TAOASIS Matten Spray für einen klaren Fokus
Klangschale mit Kerze


Die Kraft deiner Intention (Sankalpa)


Der Jahreswechsel ist die perfekte Gelegenheit, um dir dein persönliches Sankalpa zu setzen. Im Gegensatz zu einem Vorsatz, ist ein Sankalpa ein positives, bewusstes Versprechen an dich selbst, das aus dem Herzen kommt.
Wie formulierst du dein Sankalpa? Finde einen positiven Satz, der eine tiefe Sehnsucht ausdrückt. „Ich schenke mir jeden Tag Zeit für mich“ oder „Ich bin voller Energie und Zuversicht.“ Wiederhole dein Sankalpa während der Meditation und integrieren Sie es in deine Yogapraxis.

„Ein Vorsatz kommt aus dem Kopf. Eine Intention kommt aus dem Herzen.“

Ein achtsamer Start ins neue Jahr bedeutet also, eine Haltung zu kultivieren, die uns durch das gesamte Jahr trägt. Es ist die bewusste Entscheidung, nicht in ständiger Erreichbarkeit zu leben, sondern in den uns geschenkten Momenten bewusst und präsent zu sein.
Möge dein neues Jahr von Achtsamkeit, innerer Ruhe und duftenden Momente der Sinnlichkeit und Besinnung begleitet sein. Mögest du jeden Moment bewusst erleben und die Kraft finden, die in dir ruht.

Deine Linse.

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Juliane LINSE Befeld

Linse ist Dipl. Sozialpädagogin/Dipl. Sozialarbeiterin, Hatha- & Yin Yogalehrerin & Dozentin in diesem Bereich; kurz PÄDAYOGIN. Linse gibt Yogakurse für (ganz) Klein & Groß.

Wenn Linse sich beschreiben dürfte, dann würde sie sagen, dass Stille und Ruhe sie glücklich machen. Linse mag die Natur und holt sie sich gerne in ihr Zuhause. Zwischen all diesen Pflanzen wohnt sie also mit ihrer Familie in dem alten Haus mit den roten Fenstern irgendwo zwischen Paderborn und Detmold. Linse wandert gerne, Tiere faszinieren sie, tanzen findet sie schön und ihr Lieblingsessen ist Butterbrot mit Käse – und Pommes. Linse ist achtsam und gestaltet ihr Umfeld in Liebe. Sie ist eine Schatzsucherin, mag kleine unscheinbare Dinge und stöbert gerne auf Flohmärkten. Ach ja: und ohne Räucherstäbchen, Palo Santo und wohltuende Düfte geht es nicht (liebste Aromen: Weihrauch, Patchouli, Rose und Vanille).
All diese kleinen und großen „Schönigkeiten“ transportiert Linse in ihre Yin Yoga Klassen. „Gerne ORGANISCH“, so sagt sie. Linse mag es, wenn Asanas fließen dürfen; wenn sie in sinnlicher Bewegung ausgeführt werden. Das ist wie tanzen.

Homepage: www.yogaschlanginis.de | Instagram: @yoga.schlanginis | Foto Credit: Anne Starke