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Über Sinn, Vertrauen und den Mut,
dem Leben zu folgen

„Das Leben kann nur rückwärts verstanden,
aber muss vorwärts gelebt werden.“

Dieses Zitat von Søren Kierkegaard bringt eine Erfahrung auf den Punkt, die viele Menschen im Laufe ihres Lebens machen. Oft erkennen wir erst im Rückblick, warum bestimmte Ereignisse notwendig waren, warum Wege sich verzweigten oder warum scheinbare Umwege uns letztlich weitergebracht haben. Während wir mitten im Geschehen stehen, bleibt der Sinn verborgen, erst mit Abstand beginnt sich ein größeres Bild zu zeigen.
Mensch mit Hut, der auf einen Wald zuläuft.
Im Alltag leben wir vorwärts, ohne vollständige Landkarte. Wir treffen Entscheidungen mit dem Wissen und den Möglichkeiten des jeweiligen Moments. Zweifel gehören ebenso dazu wie Hoffnung. Dass sich das Leben erst rückwärts verstehen lässt, kann tröstlich sein. Es nimmt den Druck, alles sofort einordnen oder erklären zu müssen.

Der Blick zurück als Quelle von Erkenntnis

Der Blick zurück als Quelle von Erkenntnis Der Rückblick erlaubt uns, Zusammenhänge zu erkennen, die im Moment selbst unsichtbar waren. Erfahrungen, die sich einst schwer oder sinnlos anfühlten, können im Nachhinein eine neue Bedeutung erhalten. Begegnungen, Abschiede oder Krisen zeigen sich plötzlich als Wendepunkte, die Wachstum ermöglicht haben.

Rückwärts zu verstehen heißt dabei nicht, in der Vergangenheit zu verharren. Es bedeutet, Erfahrungen zu würdigen und aus ihnen zu lernen. Wer den eigenen Lebensweg betrachtet, entdeckt oft eine innere Logik, die sich erst mit zeitlichem Abstand offenbart. Diese Erkenntnis kann Vertrauen schaffen, in die eigene Entwicklung und in die Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen.
Strand mit Fußspure, die auf das Meer zugehen. Sonnenuntergang am Himmel.


Vorwärts leben heißt, dem Ungewissen zu vertrauen

So wertvoll der Rückblick auch ist, das Leben selbst verlangt Bewegung nach vorn. Es fordert Entscheidungen, obwohl der Ausgang unklar ist. Genau darin liegt seine Lebendigkeit. Vorwärts zu leben bedeutet, Unsicherheit auszuhalten und dennoch handlungsfähig zu bleiben. Es heißt, sich dem Leben zuzuwenden, auch wenn nicht alle Antworten bereitliegen. Das Vertrauen, vorwärts zu gehen, wächst oft aus dem rückwärtigen Verstehen. Wer erkennt, dass frühere Schritte getragen haben, trotz Zweifel, Angst oder Umwegen, gewinnt Mut für kommende Entscheidungen. Das Leben verlangt nicht nach vollständigem Verständnis, sondern nach Präsenz und Bereitschaft.

Zwischen Erinnerung und Gegenwart

Zwischen dem rückwärts gerichteten Verstehen und dem vorwärts gerichteten Leben liegt der gegenwärtige Moment. Hier verbinden sich Erfahrung und Möglichkeit. Wer die Vergangenheit anerkennt, ohne an ihr festzuhalten, und die Zukunft begrüßt, ohne sie kontrollieren zu wollen, findet im Jetzt eine besondere Klarheit. Kierkegaards Gedanken erinnern uns daran, geduldig mit uns selbst zu sein. Nicht alles muss sofort Sinn ergeben. Manche Zusammenhänge erschließen sich erst später – manchmal erst viel später. Bis dahin genügt es, achtsam weiterzugehen, Schritt für Schritt, im Vertrauen darauf, dass sich das Leben eines Tages auch rückwärts verstehen lässt.

Sybille Meyer

Wenn Sybille Meyer sich mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „naturverbunden“. Schon seit ihrer Kindheit faszinieren sie Pflanzen, Tiere und das Leben in der Natur. Im Laufe der Jahre entwickelte sie zudem ein starkes Interesse an Gesundheit, Sport, Psychologie und Philosophie – vor allem daran, wie all diese Bereiche miteinander in Verbindung stehen. Als gelernte Kosmetikerin entdeckte sie ihre Leidenschaft für Naturkosmetik und fand auf diesem Weg zur Aromatherapie. Mittlerweile hat Sybille Meyer zwei Bücher mit DIY-Rezepten für Schönheit und Gesundheit veröffentlicht und beschäftigt sich intensiv mit den Möglichkeiten der Naturheilkunde. Sie ist überzeugt, dass uns die Natur alles bietet, was wir brauchen, um gesund, ausgeglichen und im Einklang zu leben.