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Dein Sommer-Flow: Yoga im Sommer mit passenden Übungen


Leichtigkeit spüren, Energie tanken und die warme Jahreszeit mit allen Sinnen genießen.

Der Sommer hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Die Tage sind länger, die Sonne schenkt uns Licht und Wärme, und vieles fühlt sich ein wenig leichter an. Gleichzeitig können hohe Temperaturen unseren Körper auch herausfordern. Vielleicht fühlst du dich schneller erschöpft, schläfst unruhiger oder wünschst dir zwischendurch eine kleine Auszeit. Yoga kann dich dabei wunderbar unterstützen. Sanfte Bewegungen, bewusste Atmung und kleine Momente der Achtsamkeit helfen dir, im Sommer in deiner Balance zu bleiben. Gemeinsam mit ausgewählten ätherischen Ölen entsteht daraus ein sommerlicher Flow für Körper, Geist und Seele.

Warum Yoga bei Hitze besonders wohltuend ist

Die Sommermonate laden dazu ein, nach draußen zu gehen und die Natur bewusst wahrzunehmen. Eine Yogaeinheit im Garten, auf dem Balkon oder im Park fühlt sich ganz anders an als im geschlossenen Raum. Der Blick in den Himmel, das Rascheln der Blätter und die warme Luft schaffen eine natürliche Verbindung zu deiner Umgebung. Im Sommer darf deine Yogapraxis dabei ruhig etwas sanfter werden. Statt Höchstleistungen geht es jetzt um fließende Bewegungen, bewusstes Atmen und darum, Energie aufzubauen, ohne den Körper zusätzlich zu erhitzen.

Passende ätherische Öle wie Zitrone, Grapefruit, Pfefferminze oder Lavendel können diesen Effekt wunderbar begleiten. Sie schenken Frische, Klarheit und eine angenehme Leichtigkeit.

Dein Sommer-Flow für mehr Leichtigkeit

Diese kleine Yogasequenz kannst du morgens zum Wachwerden oder am frühen Abend zum Entspannen praktizieren. Nimm dir etwa 10 bis 15 Minuten Zeit und bewege dich langsam und achtsam.

1. Die Berghaltung – Ankommen im Moment

Stelle dich aufrecht hin. Deine Füße stehen hüftbreit auseinander, die Arme hängen entspannt neben dem Körper. Schließe für einen Moment die Augen und nimm drei tiefe Atemzüge. Spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden und stelle dir vor, wie du mit jedem Ausatmen mehr Ruhe und Stabilität findest.

Tipp: Ein paar Tropfen Grapefruitöl auf einem Duftstein oder im Diffuser sorgen für einen frischen Start in den Tag.


2. Der Sonnengruß in sanfter Variante

Der Sonnengruß gehört zum Sommer wie die Sonne selbst. Führe die Bewegungen langsam und fließend aus. Konzentriere dich darauf, den Atem mit jeder Bewegung zu verbinden. Atme ein, wenn du dich aufrichtest und weit wirst. Atme aus, wenn du dich nach vorne beugst oder loslässt. Schon drei bis fünf Wiederholungen reichen aus, um den Kreislauf sanft zu aktivieren und den Körper angenehm durchzubewegen.


3. Die Halbmondhaltung

Stelle dich aufrecht hin und hebe beide Arme über den Kopf. Fasse mit der rechten Hand das linke Handgelenk und neige deinen Oberkörper sanft nach rechts. Spüre die Dehnung entlang deiner linken Körperseite. Atme ruhig weiter und halte die Position für einige Atemzüge. Anschließend wechselst du die Seite. Diese Übung schenkt dir Raum, öffnet den Brustkorb und vermittelt ein Gefühl von Weite und Freiheit.


4. Die sitzende Vorbeuge

Setze dich auf den Boden und strecke beide Beine nach vorne aus. Mit der Einatmung richtest du die Wirbelsäule auf. Mit der Ausatmung beugst du dich langsam nach vorne. Es geht nicht darum, möglichst weit zu kommen. Viel wichtiger ist das Gefühl des Loslassens. Diese Haltung wirkt beruhigend und hilft dabei, überschüssige Spannung abzubauen.

Tipp: Lavendelöl unterstützt die Entspannung besonders schön.


5. Die liegende Drehung

Lege dich auf den Rücken und ziehe beide Knie zur Brust. Lasse die Beine anschließend zur rechten Seite sinken, während dein Blick nach links wandert. Atme ruhig und genieße die sanfte Drehung. Nach einigen Atemzügen wechselst du die Seite. Diese Haltung wirkt ausgleichend und schenkt Deinem Rücken wohltuende Entspannung.

Erfrischende Atemübung für heiße Tage

An besonders warmen Sommertagen kann eine kühlende Atemtechnik sehr angenehm sein. Rolle deine Zunge zu einem kleinen Röhrchen und atme langsam durch den Mund ein. Anschließend schließt du den Mund und atmest durch die Nase aus. Falls du deine Zunge nicht rollen kannst, forme die Lippen einfach zu einem kleinen Kreis. Wiederhole die Übung fünf bis zehn Mal. Viele Menschen empfinden sie als angenehm kühlend und beruhigend.

Sommerliche Duftbegleiter für deine Yogazeit

Je nach Stimmung kannst du unterschiedliche Düfte wählen:

  • Grapefruit – schenkt Leichtigkeit und gute Laune
  • Zitrone – fördert Klarheit und Frische
  • Pfefferminze – ist belebend und erfrischend
  • Lavendel – unterstützt Entspannung und innere Ruhe
  • Orange – vermittelt Wärme, Lebensfreude und Gelassenheit


Einige Tropfen im Diffuser oder auf einem Duftstein reichen meist aus, um deine Yogapraxis auf natürliche Weise zu begleiten.

Yoga im Sommer muss nicht perfekt sein. Vielleicht rollst du deine Matte einfach unter einem schattigen Baum aus, genießt die ersten Sonnenstrahlen am Morgen oder gönnst dir am Abend ein paar ruhige Dehnungen nach einem langen Tag.

Sybille Meyer

Wenn Sybille Meyer sich mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „naturverbunden“. Schon seit ihrer Kindheit faszinieren sie Pflanzen, Tiere und das Leben in der Natur. Im Laufe der Jahre entwickelte sie zudem ein starkes Interesse an Gesundheit, Sport, Psychologie und Philosophie – vor allem daran, wie all diese Bereiche miteinander in Verbindung stehen. Als gelernte Kosmetikerin entdeckte sie ihre Leidenschaft für Naturkosmetik und fand auf diesem Weg zur Aromatherapie. Mittlerweile hat Sybille Meyer zwei Bücher mit DIY-Rezepten für Schönheit und Gesundheit veröffentlicht und beschäftigt sich intensiv mit den Möglichkeiten der Naturheilkunde. Sie ist überzeugt, dass uns die Natur alles bietet, was wir brauchen, um gesund, ausgeglichen und im Einklang zu leben.