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Die Segel richtig setzen

Über Wandel, innere Haltung und die Kunst,
mit dem Leben zu gehen

„Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“

Dieses Zitat von Aristoteles erinnert uns daran, dass nicht alles in unserem Leben unserer Kontrolle unterliegt. Umstände ändern sich, Pläne geraten ins Wanken, äußere Bedingungen fordern uns heraus. Der Wind des Lebens weht manchmal sanft, manchmal stürmisch und oft unabhängig von unseren Wünschen. Statt Energie darauf zu verwenden, gegen den Wind anzukämpfen, lädt uns dieser Gedanke dazu ein, den Blick nach innen zu richten. Denn auch wenn wir das Außen nicht immer beeinflussen können, bleibt uns die Freiheit, wie wir ihm begegnen. Unsere innere Haltung, unsere Entscheidungen und unsere Bereitschaft zur Anpassung bestimmen, wie wir vorankommen.
Frau mit Sonnenhut, die auf einer Wiese steht und ein Tuch über ihrem Kopf in den Wind hält.

Wenn Widerstand müde macht

Der Versuch, den Wind ändern zu wollen, zeigt sich oft als innerer Widerstand. Wir kämpfen gegen das, was ist, halten an Erwartungen fest oder wünschen uns eine andere Realität. Dieser Kampf kostet Kraft und lässt uns erschöpft zurück. Gerade in herausfordernden Zeiten kann das Gefühl entstehen, festzustecken oder den Halt zu verlieren.

Die Segel neu zu setzen bedeutet nicht, aufzugeben. Es bedeutet, anzuerkennen, was sich nicht ändern lässt, und die eigene Energie neu auszurichten. Wer den Widerstand loslässt, gewinnt Beweglichkeit. Aus Starrheit wird Anpassungsfähigkeit, aus Frustration entsteht Handlungsspielraum.

Die eigene Haltung als Steuerinstrument

Segel zu setzen ist eine bewusste Entscheidung. Sie erfordert Aufmerksamkeit, Klarheit und die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Kurs zu übernehmen. Dazu gehört, die eigenen Werte zu kennen, Grenzen wahrzunehmen und Prioritäten zu setzen. Manchmal bedeutet es, langsamer zu werden. Manchmal heißt es, mutig den Kurs zu ändern. In dieser inneren Ausrichtung liegt eine große Kraft. Sie erlaubt uns, auch unter schwierigen Bedingungen voranzukommen, nicht trotz des Windes, sondern mit ihm. So wird aus äußeren Herausforderungen ein Impuls für persönliches Wachstum und innere Reifung.
Segelboot auf einem See


Mit dem Leben in Bewegung bleiben

Das Leben ist kein ruhiger See. Es ist ein Meer in ständiger Bewegung. Wer lernt, die Segel immer wieder neu zu justieren, bleibt handlungsfähig und verbunden mit sich selbst. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Präsenz und Vertrauen in den eigenen Weg. Das Zitat erinnert uns daran, dass wir nicht auf ideale Bedingungen warten müssen, um weiterzugehen. Veränderung beginnt dort, wo wir bereit sind, unsere Haltung zu überprüfen und neu auszurichten. Die Segel richtig zu setzen heißt, dem Leben zu begegnen, so wie es ist – und dennoch den eigenen Kurs nicht aus den Augen zu verlieren.

Sybille Meyer

Wenn Sybille Meyer sich mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „naturverbunden“. Schon seit ihrer Kindheit faszinieren sie Pflanzen, Tiere und das Leben in der Natur. Im Laufe der Jahre entwickelte sie zudem ein starkes Interesse an Gesundheit, Sport, Psychologie und Philosophie – vor allem daran, wie all diese Bereiche miteinander in Verbindung stehen. Als gelernte Kosmetikerin entdeckte sie ihre Leidenschaft für Naturkosmetik und fand auf diesem Weg zur Aromatherapie. Mittlerweile hat Sybille Meyer zwei Bücher mit DIY-Rezepten für Schönheit und Gesundheit veröffentlicht und beschäftigt sich intensiv mit den Möglichkeiten der Naturheilkunde. Sie ist überzeugt, dass uns die Natur alles bietet, was wir brauchen, um gesund, ausgeglichen und im Einklang zu leben.